Ladakh aktiv erleben  

Kulturelle Höhepunkte Ladakhs – kombiniert mit Wanderungen

durch die beeindruckende Natur des Hochgebirges


Termin:  11.07. - 25.07.2027

Gruppengröße: 4 - 10 Personen

Reisedauer: 15 Tage

englischsprachige Reiseleitung

3590 Euro p.P.


      4.030 m                         2                               13 x                        keine  


HÖHEPUNKTE  

  • Kombination aus Kultur & Wanderreise – Klöster, Dorfleben & Homestays verbunden mit moderaten Tagesetappen in klarer Bergluft
  • Aufstieg in die Meditationshöhlen von Kotzang oberhalb des großen Hemis-Klosters
  • Alchi – über 1000-jährige Tempel mit außergewöhnlich detailreichen Wandmalereien
  • Changthang & Hanle – weites Hochland, Kloster und Observatorium, eindrucksvoller Sternenhimmel.
  • Beeindruckende und sagenumwobene Tso Kar und Tso Moriri auf der Changthang-Hochebene


Auf dieser Kultur- und Wanderreise entdecken wir Ladakh besonders intensiv und nah am täglichen Leben der Menschen. In der Sham-Region führen unsere Wege durch kleine, teils abgelegene Dörfer, grüne Oasen und stille Täler. Übernachtungen bei lokalen Gastfamilien geben uns einen unmittelbaren Einblick in das ländliche Leben West-Ladakhs. Wir erleben, wie Felder über jahrhundertealte Bewässerungskanäle versorgt werden, sehen Aprikosen- und Gerstenanbau und bekommen ein Gefühl dafür, wie eng das Leben hier mit Wasser, Klima und den Jahreszeiten verbunden ist. Begegnungen unterwegs entstehen oft ganz selbstverständlich – beim Tee in einer Dorfküche, auf den Feldern oder beim gemeinsamen Abendessen in unserer Unterkunft.


Bevor wir zu unseren mehrtägigen Wanderungen aufbrechen, nehmen wir uns ausreichend Zeit zur Akklimatisation in Leh. Leichte Spaziergänge und erste kulturelle Besichtigungen helfen dem Körper, sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Ein besonderer Ausflug führt zum großen Hemis-Kloster, einem der bedeutendsten Zentren der Drukpa-Tradition in Ladakh. Von hier wandern wir hinauf zu den abgelegenen Meditationshöhlen von Kotzang, die hoch über dem Tal in die Felsen gebaut wurden. Die rund zweistündige Wanderung ist zugleich eine gute Vorbereitung auf die kommenden Tage und eröffnet erste weite Blicke in die ladakhische Bergwelt.

Anschließend folgen fünf abwechslungsreiche Wandertage durch die Sham-Region bis Lamayuru. Wir wandern dabei auf alten Verbindungswegen, die seit Generationen die einzelnen Dörfer und Täler miteinander verbinden. An jedem Wandertag überschreiten wir einen oder mehrere kleinere Pässe und wechseln so von einem Tal ins nächste. Die Wege führen über offene Berghänge, durch enge Schluchten und entlang klarer Gebirgsbäche. Nach einem Pass öffnen sich immer wieder überraschend grüne Oasen mit Aprikosenbäumen, Gerstenfeldern und kleinen Lehmdörfern. Chörten, Mani-Mauern und Gebetsfahnen begleiten uns unterwegs und erinnern daran, dass diese Pfade nicht nur Wanderwege, sondern bis heute Teil der traditionellen Verbindungen zwischen den Siedlungen sind.


Von Likir geht es über Yangthang und Hemis Shukpachan nach Tingmosgang und weiter nach Skindiyang. Auch der letzte Übergang von Wanla nach Lamayuru folgt einem alten Passweg und endet in der bizarren „Mondlandschaft“ rund um das berühmte Kloster. Die Gehzeiten liegen meist zwischen drei und fünf Stunden und lassen genügend Zeit für Pausen, Picknicks und Begegnungen unterwegs. Die Wanderungen sind technisch nicht schwierig, doch die Höhe und einzelne steilere Anstiege machen sie zu echten Bergwanderungen. Das bewusste, ruhige Tempo ermöglicht es, Landschaft und Dorfleben nicht nur im Vorbeifahren, sondern Schritt für Schritt zu erleben.


Auch kulturell bietet die Reise viel Abwechslung. Unterwegs besuchen wir jahrhundertealte Klöster und Tempel, darunter den bedeutenden Klosterkomplex von Alchi. Seine mehr als tausend Jahre alten Wandmalereien, Skulpturen und fein gearbeiteten Holzportale zeigen eindrucksvoll den Einfluss kaschmirischer Kunst auf den frühen tibetischen Buddhismus in Ladakh. Kleine Dorfklöster, Nonnenklöster und abgelegene Heiligtümer ergänzen die bekannten Anlagen und vermitteln einen lebendigen Eindruck von der religiösen Tradition der Region.


Nach den Wandertagen verändert sich die Landschaft grundlegend. Wir fahren in die weite Changthang-Hochebene nach Hanle, wo uns ein abgelegenes Kloster und bei klarem Wetter ein außergewöhnlicher Sternenhimmel erwarten. Weiter geht es zum tiefblauen Tso Moriri. Leichte Spaziergänge am Ufer und Begegnungen mit Changpa-Nomaden geben Einblicke in das Leben mit Pashmina-Ziegen und die saisonalen Wanderungen der Familien. Auf dem Rückweg nach Leh besuchen wir die geothermalen Quellen im Puga-Tal und den Salzsee Tso Kar. So verbindet diese Reise ursprüngliche Dorfwege und abwechslungsreiche Bergwanderungen mit Kultur, Begegnungen und der großen Weite des ladakhischen Hochlands.


Optional ist eine Verlängerung ins Nubra-Tal möglich – mit Sanddünen, grünen Oasen, Klöstern, Aprikosengärten und einer ganz anderen Landschaft nördlich der Ladakh-Kette.

 11.07.   Hinflug nach Delhi 

Am Nachmittag startet Ihr Flug in die indische Hauptstadt Delhi. Nach Check-in und Ausreiseformalitäten beginnt die Nachtstrecke in Richtung Subkontinent. An Bord bleibt Zeit, zur Ruhe zu kommen und sich innerlich auf die Höhenregion Ladakhs einzustimmen. Planmäßig landen Sie um Mitternacht in Delhi. 


12.07.   Ankunft in Leh 

Nach der frühen Landung in Delhi und einem kurzen Aufenthalt am Flughafen fliegen Sie weiter nach Leh. Der Anschlussflug ist ein Erlebnis für sich: Aus dem Fenster spannt sich ein spektakuläres Panorama aus vergletscherten Graten, tiefen Tälern und hellen Hochplateaus – ein erster, eindrucksvoller Blick auf den Himalaya. In Leh (ca. 3.500 m) erfolgt der Transfer ins Hotel. Der Vormittag dient bewusst der Höhenanpassung: ausruhen, viel trinken, gemächliches Tempo. Am späten Nachmittag unternehmen wir einen entspannten Spaziergang durch die Altstadt von Leh und sammeln erste Eindrücke. Unterwegs kehren wir im Café Lala ein; unsere Freunde vom Tibet Heritage Fund informieren hier über Restaurierungsprojekte zum Erhalt der historischen Altstadt. Danach geht es weiter durch den Old Market, wo Frauen in traditioneller Tracht landwirtschaftliche Produkte anbieten – ein stimmungsvoller Auftakt mit sanftem Tempo. 


3 Übernachtungen im Hotel in Leh auf 3500 m, (F/M/A)  


13.07.   Ausflug nach Thiksey mit Spaziergang durch die Felder entlang des Indus 

Nach einem späten Frühstück fahren wir zum Kloster Thiksey. Die Anlage, deren Architektur an den Potala-Palast in Lhasa erinnert, beeindruckt mit terrassenförmig angeordneten Gebäuden, Gebetssälen und stillen Innenhöfen. Bei der Besichtigung sehen wir Wandmalereien, kostbare Statuen und als besondere Attraktion die dreistöckige Maitreya-Statue, den Buddha der Zukunft. Im Anschluss gehen wir zu Fuß (ca. 1 Stunde) über Wiesen und Gerstenfelder nach Shey. Der Pfad führt an traditionellen Häusern und Bewässerungskanälen vorbei – Einblicke in das Alltagsleben am Indus inklusive. In Shey besichtigen wir den ehemaligen Sommerpalast der Königsfamilie (heute teilweise verfallen) sowie den Tempel mit der imposanten Statue des Buddha Shakyamuni. Rückfahrt nach Leh; der spätere Nachmittag steht zur freien Verfügung – ideal für eine ruhige Pause, einen Tee oder einen kurzen Bummel.


Fahrzeit 1 Std., Wanderung 1 Std. (F/M/A) 


14.07.   Kloster Hemis und die Eremitage Kotzang

Am Morgen fahren wir in Richtung Hemis, zu einem der bekanntesten und größten Klöster Ladakhs. Von dort starten wir eine rund zweistündige Wanderung zu den Meditationshöhlen von Kotzang (ca. 3.900 m). Die in eine steile Felswand gebauten Zellen liegen hoch über dem Tal und dienen Mönchen als Rückzugsort für längere Retreats – zugleich sind sie für die Bevölkerung ein besonderer Pilgerplatz. Nach der Rückkehr besichtigen wir das Hauptkloster von Hemis (17. Jh.), spirituelles Zentrum des Drukpa-Ordens. Im Museum sehen wir eine feine Auswahl antiker Ritualgegenstände aus Tibet, Kaschmir und benachbarten Regionen. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder Leh. 


Fahrzeit 2 Std., Wanderung ca. 2 Std. (F/M)


15.07.   Start der fünftägigen Bergwanderung

Nach den ersten eindrucksvollen Akklimatisationstagen fahren wir nach Likir, dem Startpunkt unserer mehrtägigen Wanderetappen. Der Weg führt durch einen besonders reizvollen Teil der ladakhischen Bergwelt: Wir steigen zum Phobe La (3.580 m) auf und blicken hinunter ins Tal von Sumdo. Der Pfad senkt sich tief ins Tal, begleitet einen Bachlauf und erreicht unterhalb des Dorfes – wo sich drei Täler treffen – eine ideale Wiese für eine Rast. Anschließend passieren wir eine schmale Schlucht und steigen weiter zum höchsten Pass des Tages, dem Chagatse La (3.630 m). Auf der Anhöhe markiert ein verfallener Chörten den Übergang; rundum erstreckt sich eine farbige Gebirgswüste in Tönen von Braun, Gelb, Grün bis Rot. Der Abstieg führt ins Tal nach Yangthang, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.


Hinweis: Die Wanderungen sind als mehrstündige Tagesetappen konzipiert und mit normaler Kondition gut zu bewältigen. Die Teilnahme ist freiwillig; Teilstücke können bei Bedarf per Fahrzeug gefahren werden – unsere Begleitfahrzeuge sind in erreichbarer Nähe. 


Wanderung ca. 3 Std., Fahrzeit 1½ Std. Übernachtung bei einer Gastfamilie (F/M/A) 


16.07.   Yangthang – Tsermangchan La – Hemis Shukpachan (3.700 m)

Heute überqueren wir den Tsermangchan La (3.750 m) – ein kürzerer, angenehmer Wandertag. Zunächst führt der Weg nach Norden leicht abwärts, quert einen Bach und steigt dann nach Westen zum Pass an. Nach einer kurzen Pause auf der Passhöhe geht es weiter nach Hemis Shukpachan, einem der schönsten Dörfer Ladakhs. Namensgebend ist der ausgedehnte Wacholderhain am Dorfrand, der als heilig gilt: Die Bewohner glauben, dass hier Schutzgeister wachen. Mehrere sprudelnde Bäche durchziehen Weiden und große Gerstenfelder und bilden grüne Oasen im Tal. Wacholder spielt im tibetischen Buddhismus eine wichtige Rolle – in Tempeln werden morgens Zweige verbrannt, deren Duft Reinigung und gute Energie symbolisiert. Der Nachmittag klingt in dörflicher Ruhe aus. 


Wanderung 3-4 Std., Übernachtung bei einer Gastfamilie  (F/M/A)


17.07. Hemis Shukpachan – Tingmosgam (3.550 m)

Ein ausgedehnter Wandertag: Vom Dorfende führt der Pfad zunächst zwischen zwei Hügeln westwärts bergan, biegt dann nach Süden und steigt steiler zum Mebtak La (3.750 m), dessen Passhöhe von Gebetsfahnen geschmückt ist. Der Abstieg verläuft durch eine schmale Schlucht direkt hinunter nach Tingmosgam, ein idyllisches Dorf mit Aprikosengärten. Am Nachmittag kurze Fahrt hinauf zum Avalokiteshvara-Tempel auf dem Bergrücken – ein großartiger Aussichtspunkt über das Tal.


Wanderung 3-4 Std. 2 Übernachtungen im Hotel in Tingmosgang (F/M/A)


18.07.   Tingmosgam - Tia - Skindiyang (Passhöhe: 4.030 m) 

Wir folgen einem offenen, fruchtbaren Tal mit terrassierten Feldern sanft ansteigend und passieren das mittelalterliche Dorf Tia. Wo sich das Tal auf Flussbettbreite verengt, queren wir den Bach und nehmen den steileren Anstieg zum Tagespass. Oberhalb wird der Weg flacher; wir queren eine weite, trockene Ebene, bis bunte Gebetsfahnen den höchsten Punkt markieren. Nach einer Rast führen einfache Pfade stetig bergab. Chörten kündigen Skindiyang an, malerisch im Talgrund gelegen. In der Dorfmitte holen uns die Fahrzeuge ab; Rückfahrt nach Tingmosgam. 


Am späten Nachmittag besuchen wir das kleine Nonnenkloster von Tingmosgam (ca. 30 Nonnen, jüngere wie ältere). Mit etwas Glück dürfen wir der Abendandacht (Puja) beiwohnen.


Wanderung ca. 5 Std.  (F/M/A), Übernachtung im Hotel in Tingmosgam


19.07.   Einsamer Übergang zur „Mondlandschaft“ von Lamayuru

Am Vormittag fahren wir durch eine eindrucksvolle Landschaft bis Wanla. Die Fahrt dauert ca. eine Stunde. Nun machen Sie sich zu Fuß auf den Weg in Richtung  Wanla nach Lamayuru. Sie verlassen das Wanla Tal, um in die einsame Gebirgswelt einzutauchen. Der Weg führt hinab durch eine enge Schlucht und bergauf zum Pass Prinkti La (ca. 3.750 m). Nach der Passhöhe ist es ein steiler Abstieg nach Lamayuru. 


Am Nachmittag besuchen wir das Kloster Tharpaling, welches in einer als “Mondlandschaft” bezeichneten Gegend liegt. Das Kloster selbst ist bekannt für seine hervorragende Ausbildung und Meditationspraxis. Viele Räume sind mit wunderbaren Wandmalereien und Thangkas (Rollbilder) dekoriert. Es gehört der Drikung-Kagyu-Linie an, einer der Hauptgruppierungen des tibetischen Buddhismus. In der Versammlungshalle befindet sich eine kleine Höhle, von der gesagt wird, dass sie von Naropa, einem der berühmtesten Lehrer des tibetischen Buddhismus, bewohnt wurde.


Wenn die Sonne sinkt, tauchen die letzten Strahlen die bizarr erodierten Lehformationen der Mondlandschaft in warmes Gold – ein besonders eindrucksvoller Anblick, den wir ganz entspannt von unserem Hotel aus genießen können.


 Wanderung 3 1⁄2 Std. Fahrzeit 1 Std., 1 Übernachtung im Hotel in Lamayuru; (F/M/A)


20.07.   Tempelgruppe Alchi – Rückfahrt nach Leh

Nach dem Frühstück Fahrt zum weltbekannten Klosterkomplex Alchi. Die Tempelanlage zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Stätten Ladakhs und steht auf der UNESCO-Tentativliste.  Als seltenes Zeugnis kaschmirischer Einflüsse im Westhimalaya bewahrt Alchi Tempel aus dem 11.–12. Jahrhundert, deren feine Malerei und Holzarchitektur als Juwel buddhistischer Kunst gelten. Mittagspause in einem gemütlichen Gartenrestaurant nahe der Anlage. Anschließend Rückfahrt nach Leh; der restliche Tag bleibt zur freien Verfügung.


Fahrzeit insgesamt ca. 3 Std., 1 Übernachtung im Hotel in Leh  (F/M/A)


21.07.  Fahrt nach Hanle – Sternenhimmel im Hochland

Heute führt unsere Route in den abgelegenen Osten Ladakhs, in die fast mondähnliche Hochlandregion Changthang. Weite Ebenen, Yakherden und gelegentliche Changpa-Lager säumen den Weg. Am Nachmittag erreichen wir Hanle mit seinem Kloster und dem Indischen Astronomischen Observatorium. Fern jeder Lichtverschmutzung zeigt sich nachts die Milchstraße eindrucksvoll. Warme Kleidung und langsames Tempo unterstützen die Höhenanpassung. Übernachtung in einem einfachen, herzlichen Gästehaus; gemeinsames Abendessen und Einführung in Sternbilder und Mythen des Himalaya Gemeinsam.

Fahrzeit 4-5 Std., Übernachtung im Gästehaus (4.300 m), (F/M/A)  


22.07.  Fahrt zum Tsomoriri-See – Nachmittags Besuch bei Nomaden 

Entlang karger Hochweiden folgen wir dem Indus und queren kleinere Pässe bis zum tiefblauen Tsomoriri. Auf der Strecke begegnen wir vielen Wildtiere wie dem Murmeltier und den Kyangs. Kurz darauf erreichen wir den Tso Moriri, einen der eindrucksvollsten Hochgebirgsseen Ladakhs. Der See liegt auf rund 4.500 m und verändert seine intensive blaue Farbe je nach Licht und Sonneneinstrahlung. In eine beeindruckende Landschaft eingebettet, ändert sich seine blaue Grundfarbe je nach Sonneneinstrahlung. Nach dem Check-in am See unternehmen wir leichte Uferspaziergänge und genießen das wechselnde Licht. 


Am Nachmittag besuchen wir Changpa-Nomaden: respektvolle Einblicke in Alltag, Pashmina-Ziegenhaltung, Jurten, Mobilität und saisonale Routen. Wer möchte, probiert Buttertee oder Joghurt. Der Abend gehört der Stille und dem Sternhimmel über dem Wasser. 

Fahrzeit 4 Std., Übernachtung im Gästehaus (4.500), (F/M/A) 


23.07.  Rückfahrt über Tsokar nach Leh – Puga-Quellen und Panorama

Morgens Weiterfahrt durch das Puga-Tal mit kurzen Stopps an den heißen Quellen und auffälligen geothermischen Formen. Danach erreichen wir den Salzsee Tsokar mit weißen Uferkrusten; früher wichtige Salzquelle für die Region. Gelegenheit zur Vogelbeobachtung und zu einem Spaziergang. Anschließend fahren wir über den Tanglang La mit weitem Panoramablick ins Industal. Ruhige Fahrt, Fotopausen und Imbiss unterwegs. Am Nachmittag Ankunft in Leh; Zeit zur Erholung und für einen letzten gemütlichen Basarbummel.


Fahrzeit ca 5-6 Std., Übernachtung im Hotel in Leh (3500m), (F/M/A)   


24.07.  Flug von Leh nach Delhi 

Morgens Aufbruch zum Flughafen Leh und Check-in. Der Rückflug über die gezackten Kämme des Himalaya bietet bei klarer Sicht überwältigende Panoramen (Flugzeit ca. 1 Stunde). In Delhi Transfer zum Hotel in Flughafennähe. Am Nachmittag ist – als Reserve – eine kurze Besichtigung des Qutb Minar vorgesehen. Alternativ können Sie im Hotelgarten ausruhen oder sich im Außenpool erfrischen (Badeanzug einpacken). Gemeinsames Abendessen im Hotel.

Flugzeit 1 Std., Übernachtung / Tageszimmer in Delhi (F/A) 


25.07.  Heimflug und Ankunft in Deutschland / Österreich / in der Schweiz

Je nach individueller Abflugzeit organisieren wir den Transfer ca. 3,5 Stunden vor Abflug zum Terminal. (F)


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VERLÄNGERUNG INS NUBRA TAL


16.07.   Ausflug ins Nubratal

Heute werden wir nach dem  Frühstück über den höchsten befahrbaren Pass der Welt fahren, dem Kardung La Pass mit einer Höhe von 5325m. Auf unserem Weg hinein ins Nubratal werden wir Yaks und anderen einheimischen Tieren, so z.B. dem Murmeltier, begegnen. In Khardong, dem ersten Gebirgsdorf nach der Passüberquerung, machen wir einen kleinen Spaziergang durch das Dorf und erhalten  einen Eindruck vom Leben in dieser Höhe. Die zwei großen Flüsse des Nubra Tals, der Shayok und Nubra, vereinen sich in Diskit, dem Verwaltungsort des gesamten Nubra Tals. Nach dem Überqueren des Flusses Shayok werden wir in unser Camp in Sumur gelangen . Dieses feststehende Zeltcamp befindet sich im Garten einer Familie. Nachmittags steht der Besuch des Samstanling Klosters auf dem Programm und anschließend unternehmen wir einen kleinen Spaziergang durch das malerische Dorf Sumur. 


Fahrzeit 4-5 Std., 2 Übernachtungen im Zelt-Resort in Sumur (3130m), (F/M/A)


17.07.   Besuch des Haupt Gelugpa Klosters in Diskit 

Heute besuchen wir das Kloster Diskit, das hoch und eindrucksvoll gelegen, einen spektakulären Blick über das Nubra Tal bietet. Dieses Kloster gehört zur Tradition der Gelugpa an, dem Orden der Gelbmützen. Ende der 80iger Jahre wurde hier im Freien eine riesige Statue von Maitreya, dem zukünftigen Buddha, errichtet.  Im Kloster und speziell im  Gonkhang (Raum der Schutzgottheiten)  befinden sich viele Malereien und Statuen verschiedener tantrischer Gottheiten. Die verhüllten Gesichter dieser Schutzgottheiten werden alljährlich nur an zwei Tagen während eines Festes von ihren Verhüllungen befreit.


Nach dem Besuch des Klosters werden wir einen Spaziergang durch die Sanddünen von Hunder. In den Sanddünen gibt es das immer seltener werdende baktrische Kamel, ein zweihöckriges Trampeltier, das im Nubratal beheimatet ist, ein Überbleibsel aus der Zeit der Karawanen, die über das Karakorum Massiv nach Zentralasien zogen und im Nubra Tal Rast machten, um ihre Vorräte für die lange Reise aufzufrischen. Das baktrische Kamel war eines der wichtigsten Lastentiere auf der Karawanenroute nach Zentralasien. Anschließend Fahrt zurück nach Sumur.


Fahrzeit 2 Std. (F/M/A) Übernachtung in Sumur (F/M/A)


18.07.  Fahrt zurück nach Leh

Nach dem Frühstück werden wir wieder zurück nach Leh fahren, wo wir gegen Mittag ankommen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, das eine oder andere Souvenir zu erstehen, es gibt in Leh viele interessante Geschäfte mit einer großen Auswahl. 


Fahrzeit 4-5 Std., 1 Übernachtung im Hotel in Leh, (F/M/A)     


19.07.  Flug von Leh nach Delhi 

Morgens Aufbruch zum Flughafen Leh und Check-in. Der Rückflug über die gezackten Kämme des Himalaya bietet bei klarer Sicht überwältigende Panoramen (Flugzeit ca. 1 Stunde). In Delhi Transfer zum Hotel in Flughafennähe. Am Nachmittag ist – als Reserve – eine kurze Besichtigung des Qutb Minar vorgesehen. Alternativ können Sie im Hotelgarten ausruhen oder sich im Außenpool erfrischen (Badeanzug einpacken). Gemeinsames Abendessen im Hotel.

Abendessen im Hotel.  Flugzeit 1 Std., Übernachtung / Tageszimmer in Delhi (F/A) 


20.07.  Heimflug und Ankunft in Deutschland / Österreich / in der Schweiz

Je nach individueller Abflugzeit organisieren wir den Transfer ca. 3,5 Stunden vor Abflug zum Terminal. (F)


Wanderungen und Höhenunterschiede

Die angebotenen Wanderungen sind mehrstündige Tageswanderungen (einfach bis mittelschwer). Mit einer normalen Konstitution und nach guter Akklimatisation in den ersten Tagen sind die Wanderungen gut zu be- wältigen. Die Teilnahme an den Wanderungen ist freiwillig und es besteht immer die Möglichkeit eine Fahrt mit dem Auto zu wählen. Unsere Fahrzeuge sind während unserer Reise immer in relativer Nähe und stehen bei Bedarf zur Verfügung. Während der Wanderungen müssen Sie nur Ihren Tagesrucksack tragen.


Unterkünfte

Während der Reise übernachten wir überwiegend in komfortablen Hotels in Leh und im Sham-Gebiet. Auf unserer Wanderung wohnen wir in Yangthang bei einer Gastfamilie in einfachen, eigenen Zimmern; Dusche und WC werden hier teilweise gemeinschaftlich genutzt. In Hemis Shukpachan übernachten wir in einem kleinen, familiengeführten Gästehaus mit eigenem WC und Dusche. Auch im Changthang wohnen wir in landestypischen Unterkünften: In Hanle in einem familiären Gästehaus mit eigenem WC und Dusche, am Tso Moriri in Korzok in einem einfachen Gästehaus. Bettwäsche und Decken sind in allen Unterkünften vorhanden. Wer möchte, kann für die einfachen Gästehäuser im Changthang aus hygienischen Gründen zusätzlich einen leichten Innenschlafsack bzw. Seidenschlafsack mitbringen.


Essen

In den Unterkünften gibt es meist vegetarisches Essen, manchmal auch eine Hühnersuppe als Vorspeise. Bei den Übernachtungen in den Gastfamilien kocht die Gastfamilie lokales vegetarisches Essen für uns. Wäh- rend der langen Fahrten werden wir ein Lunchpaket mitnehmen. Heißer Tee und Kaffee steht während der Fahrt immer zur Verfügung. Wenn Sie besondere Wünsche oder Allergien und Unverträglichkeiten haben, teilen Sie uns diese bitte mindestens einen Monat vor der Reise mit.


Fahrzeiten / Straßenverhältnisse

Rechnen Sie auf manchen Strecken mit längeren Fahrtzeiten, da die Straßenverhältnisse sehr unterschied- lich sein können. Wir werden auf dieser Reise wenig erschlossene Gebiete des Himalaya durchfahren. Das birgt einerseits einen großen landschaftlichen Reiz in sich, andererseits sind die Straßenverhältnisse nicht immer gut und so kann es unter Umständen zu einer Fahrtzeitverlängerung kommen. Umdisponierungen müssen unter Umständen in Kauf genommen werden. Dies erfordert von den Teilnehmern ein gewisses Maß an Toleranz, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität. Je positiver die Grundeinstellung ist, umso größer wird das Erlebnis dieser Reise sein!. 


Klima 

In Ladakh herrscht trockenes Bergklima. Da das bereiste Gebiet nördlich des Himalaya-Hauptkamms liegt, driften nur selten Monsunwolken bis nach Ladakh. In Leh wird es Mitte Juni bis Mitte September tagsüber angenehm warm bis heiß und selbst nachts bleiben die Temperaturen für eine Meereshöhe von 3.500 m recht angenehm, allerdings kann es je nach Wetterlage ziemlich schnell auch frisch werden. Auch auf Höhen von 4.000 m bis 5.000 m wird es tagsüber aufgrund der starken Sonneneinstrahlung noch angenehm warm.

Einige durchschnittliche Höchst- und Mindesttemperaturen:

Leh (3.500m): 24°, 18°C   Tingmosgang (3.200m) 24°, 20°C Korzok (4.500m) 18°, 4°C Delhi: 32°C, 24°C (feucht)  *Alle Angaben ohne Gewähr


Visum für Indien

Das Visum für Indien muss vor der Reise von Ihnen selbst beantragt werden. Die Beantragung erfolgt online als E-Visum. Ausführliche Informationen zum Antragsverfahren erhalten Sie rechtzeitig von uns.

REISEPREIS

pro Person im doppelzimmer   € 3590,-


Zuschläge

Einzelzimmer             € 470,-


Im Reisepreis enthaltene Leistungen: 

  • Linienflug (economy) ab FRA / MUC / Wien / Zürich nach Delhi und zurück (Abflug von anderen Flughäfen oder Zubringerflug möglich - Bitte Anfragen)
  • Inlandsflüge Delhi - Leh - Delhi 
  • Amitabha Reiseleiter Nawang Thardot, englischsprachig
  • In Delhi ein englichsprachiger lokaler Guide 
  • Übernachtungen in komfortablen Hotels in Leh und im Sham-Gebiet
  • 1 x Übernachtung bei einer Gastfamilie in Yangthang im eigenen Zimmer, teilweise mit Gemeinschaftsbad/WC
  • 1 x Übernachtung in einem familiengeführten Gästehaus in Hemis Shukpachan mit eigener Dusche/WC
  • 1 x Übernachtung in Hanle in einem familiengeführten Gästehaus mit eigener Dusche/WC
  • 1 x Übernachtung in Korzok am Tso Moriri in einem einfachen Gästehaus
  • Bettwäsche und Decken sind in allen Unterkünften vorhanden
  • 1 x Tageszimmer in Delhi im 3-4 Sterne Hotel mit Dusche/Bad und WC
  • Mahlzeiten lautet Reiseverlauf F/M/A
  • Eintrittsgebühren entsprechend dem Reiseverlauf 
  • Die Genehmigung für das Changthang Gebiet inkl. Umweltschutz-Gebühren
  • Falls erforderlich, Unterstützung bei der Vorbereitung und Ausfüllung der Unterlagen für das indische Visum



Eigenleistungen: 

  • Persönliche Reiseversicherung 
  • Visumgebühren für Indien (e-Visum 25 ,- USD,  Jahresvisum ca. 40,- € )
  • Trinkgelder 80 € p.P.  
  • Kosten, die sich aus unvorhergesehenen Umständen ergeben können Zusatzkosten, die durch  Flugausfälle entstehen können. Daher empfehlen wir Ihnen dringend, eine Reiseversicherung inkl. Reiseabbruchversicherung.  

Zusätzlich buchbare Leistungen

Reiseverlängerung in das Nubra Tal, 3 Nächte (ab 2 Personen): 470 € p.P. (im Doppelzimmer), 530 € p.P. (im EZ)




Reiseleitung: Nawang Thardot

Thardot, in Zanskar geboren, führt seit vielen Jahren Kultur- und Trekkingreisen in Ladakh; die „Ladakh Aktive Reise“ hat er besonders häufig geleitet. Er besitzt einen Bachelor der Universität Jammu und arbeitete bereits während des Studiums als Trekking- und Kulturguide. Gäste schätzen seine ruhige, umsichtige Art und sein fundiertes Wissen zu Land, Leuten und Klostertradition. Sprachen: Ladakhi, Tibetisch, Hindi, fließend Englisch. Er verbindet lokale Verwurzelung mit Professionalität und macht die Reise dadurch inhaltlich reich und menschlich nah.


Detailprogramm als Download

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